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Krimifestival „Tatort Eifel“ geht mit Staraufgebot zu Ende

„Spuren des Bösen“ und Matthias Brandt mit Filmpreis ROLAND bei „Tatort Eifel“ ausgezeichnet

Die Schauspieler Heino Ferch und Matthias Brandt nehmen am vergangenen Samstag den Filmpreis ROLAND bei der feierlichen Abschlussgala von „Tatort Eifel“ im Forum Daun entgegen  Ein schillernder Abschluss des neunten Krimifestivals „Tatort Eifel“, das nach zehn Tagen mit 5.500 Krimifans aus dem gesamten Bundesgebiet und zahlreichen prominenten Gästen zu Ende geht: die Verleihung des Filmpreises ROLAND. Heino Ferch nahm gemeinsam mit dem Produktionsteam der deutschösterreichischen Koproduktion und Reihe „Spuren des Bösen“ (ZDF/ORF) den Filmpreis entgegen. Ebenso wie Matthias Brandt, der für seine schauspielerische Einzelleistung als Kommissar Hanns von Meuffels im Münchner „Polizeiruf 110“ (BR) ausgezeichnet wurde. ,Spuren des Bösen‘ ist eine außergewöhnliche Krimireihe und betont die Wurzeln der modernen Detektivgeschichte in der klassischen Psychoanalyse“, erklärte Jurymitglied Prof. Dr. Marcus Stiglegger in seiner Laudatio.
Jurymitglied Dietmar Bär hielt die Laudatio für seinen Schauspielkollegen Matthias Brandt. Dieser sei „in der Lage Gedanken sichtbar zu machen“, „ein Schauspieler kleiner Gesten und beredter Stille, der seinen Kolleginnen und Kollegen im Spiel Raum lässt und dadurch oft noch stärker strahlt.“

Ebenfalls wurde der Deutsche Kurzkrimi-Preis verliehen. Er ging an Ingrid Reidel aus Weinheim für „Die schöne Aussicht“. Die Laudatio hielt Schauspieler Gustav Peter Wöhler.

Zehn Tage „Tatort Eifel“

Zehn Tage lang kamen Krimifans aus dem gesamten Bundesgebiet zum Programm von „KrimiLive“ in die Vulkaneifel. Zu den Höhepunkten der rund 30 Veranstaltungen zählten u.a. die Premieren des neuen SWR-Schwarzwald Tatorts „Goldbach“ sowie des ZDF-Films „Ein Kind wird gesucht“. Die Hauptdarsteller Heino Ferch und Johann von Bülow sowie das komplette Produktionsteam kamen zur Erstaufführung nach Daun. Fritz Wepper und Detlef Bothe in der Rolle realer Serientäter „Protokolle des Bösen“ (A&E) präsentierten zwei Folgen mit Profiler Stephan Harbort.

„In diesem Jahr konnten wir zahlreiche prominente Schauspieler am Tatort begrüßen. Das freut uns ebenso wie die erneute Zusammenarbeit mit dem Grimme-Institut und dem Verband Deutscher Drehbuchautoren. Nach wie vor sind wir das einzige Festival in  Deutschland, das in dieser Form Krimi mit Fachkompetenz in familiärer Atmosphäre verbindet“, sagte Festivalleiter Heinz-Peter Hoffman.

Zum Fachprogramm kamen rund 150 Experten aus der Filmbranche, darunter Drehbuchautoren, Senderverantwortliche und Produzenten. „Unsere Gäste schätzen den unmittelbaren und intensiven Austausch mit wichtigen Akteuren der Branche genauso wie den Informationsgehalt unserer Veranstaltungen. Dass sich das Festival fernab der großen Medienstandorte abspielt, sehen viele als Gewinn an“, sagt Julia Röskau, die das Fachprogramm verantwortet.

Ein Beitrag mit besonders persönlicher Note kam in diesem Jahr von UFA-Produzent Jörg Winger, der in Daun zur Schule gegangen ist. Sein Vortrag über seine vielbeachtete Serie „Deutschland 86“ gewährte einen außergewöhnlichen Einblick in seine Arbeit.

„Tatort Eifel“ ist eine  Veranstaltung des Landkreises Vulkaneifel und des Landes Rheinland-Pfalz und findet im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz statt. Schirmherrin des Festivals ist die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz Malu Dreyer.

Das Team von „Tatort Eifel“ bedankt sich beim Land Rheinland-Pfalz, dem Kultursommer Rheinland-Pfalz, den Sponsoren sowie bei den vielen Partnern des Festivals, mit deren Unterstützung das Festival mal wieder ein ganz besonderes Erlebnis war.

Das nächste Krimifestival „Tatort Eifel“ findet statt vom 13. September bis 21. September 2019.

Weitere Informationen unter: www.tatort-eifel.de