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Sommerzeit – Zeit zum Feiern

Feuerwerke - Informationen der Kreisverwaltung


Manche Gastgeber möchten ihren Gästen zum Abschluss der Feier  ein  schönes Feuerwerk bieten. Auch als Hochzeitsgeschenk oder bei „runden“ Geburtstagen sind Feuerwerke beliebt. Bei der Festplanung vergessen viele jedoch, dass es – außer am 31.12. und 01.01. eines Jahres - verboten ist Feuerwerke abzubrennen (§ 23 der 1. Verordnung zum Sprengstoffgesetz). 


Feuerwerke sind pyrotechnische Gegenstände, die in verschiedenen Kategorien erhältlich sind. Während Einzeleffekte und kleinere Feuerwerke der Kategorien 1 und 2 auch von Privatpersonen gezündet werden dürfen, dürfen Großfeuerwerke der Kategorien 3 und 4, sowie andere Pyrotechnika ausschließlich von ausgebildeten Pyrotechnikern im Rahmen behördlich genehmigter Veranstaltungen geschossen werden. Beim Abbrand aller pyrotechnischen Artikel gelten aber Vorschriften und besondere Sicherheitsmaßnahmen. Prinzipiell untersagt ist die Verwendung pyrotechnischer Gegenstände in der Nähe von Kirchen und Gotteshäusern sowie von Krankenanstalten, Kinder-, Alters- und Erholungsheimen.


Auch der Verkauf von Feuerwerkskörpern der Kategorie 2 ist reglementiert und  Privatpersonen nur an den letzten drei Werktagen des Jahres erlaubt, in der Regel vom 29. - 31. Dezember. An Privatpersonen, die  eine Ausnahmegenehmigung gemäß § 24 Abs. 1 der 1. Verordnung zum Sprengstoffgesetz von der Kreisverwaltung haben, darf auch außerhalb der oben genannten Zeiten Feuerwerk der Klasse II verkauft werden.


Wenn Sie ein Feuerwerk planen, dann müssen Sie vorher eine Ausnahmegenehmigung bei der Kreisverwaltung beantragen. Diese wird nur für besondere Anlässe und nicht für jede beliebige Feier erteilt. Die Kreisverwaltung prüft dabei, ob die gesetzlichen Bestimmungen bei dem geplanten Feuerwerk eingehalten werden können und ob es seitens der betroffenen Gemeinde bzw. der örtlichen Feuerwehr Bedenken gibt. Der Veranstalter muss Tierhalter in der Umgebung des geplanten Feuerwerks rechtzeitig vorher informieren. Für die Ausnahmegenehmigung – mit der auch  die Erlaubnis einhergeht, Feuerwerkskörper zu kaufen – wird eine Gebühr von 50,00 € erhoben. Der Antragsvordruck ist auf der Internetseite der Kreisverwaltung Vulkaneifel im Bereich Öffentliche Sicherheit, Ordnung, Verkehr als download erhältlich.

Die Kreisverwaltung weißt  darauf hin, dass das Abbrennen eines Feuerwerks ohne die notwendige Genehmigung eine Ordnungswidrigkeit darstellt und mit einer Geldbuße geahndet wird.